Menschen, die bewusst wahrnehmen und ihre Gedanken meistern, leben gesünder. Denn innere Präsenz reduziert Stress. Achtsamkeit hilft dabei, aus eigenen Kraftquellen zu schöpfen und schwierige Situationen besser zu meistern.

Beobachten statt Bewerten

Entspannte Menschen schauen distanziert auf das, was passiert. Sie erkennen, was geschieht. Und sie beobachten ihre Gefühle und Gedanken. Beides tun sie aus einer neutralen inneren Haltung heraus. Sie bewerten nicht. Sie interpretieren nicht. Sie nehmen wahr. Ganz einfach.

Und sie atmen tief ein und aus. So hüten sie sich davor, übereilt spontanen Impulsen nachzugeben und unkontrolliert zu agieren. Wer das praktiziert, ruht in sich und ist nicht so leicht angreifbar - und erkennt überdies den richtigen Moment, um in der Sache klar Position zu beziehen.

Starter-Tipp: Beobachten Sie zunächst Gespräche unter Kollegen. Das hat den Vorteil, dass Sie selbst nicht emotional involviert sind. Beschreiben Sie vor ihrem inneren Auge wie ein Drehbuchautor, was sie wahrnehmen. Welche Bewertungen wie „gut" und „schlecht", „richtig" oder „falsch" oder Ratschläge wie „besser wäre doch" dominieren Ihr Denken? Schicken Sie diese Gedanken weiter und beobachten Sie. Danach wenden Sie diesen Kamerablick in Situationen an, die Sie selbst betreffen.

 

Erfolge feiern - auch die der anderen

Der Arbeitsalltag hat oft etwas mit Kräftemessen zu tun. Wer sehr ehrgeizig ist, lässt sich leicht herunterziehen, wenn andere brillant „performen". In der Berufswelt bewegt sich die Messlatte  immer weiter nach oben und frustriert die vermeintlich Schwächeren oft. 

Kluge Köpfe erkennen in Vorbildern ihr eigenes Potenzial. Visionäre folgen „Siegern", entwickeln vor ihrem inneren Auge ein Bild ihres Gelingens und manifestieren den Glauben an sich. 

Sie richten ihre Energie auf ihr Ziel aus und gehen klar und entschieden vorwärts. Und sie setzen ihre Pläne in die Tat um, ohne ihrem inneren Zweifler die Kontrolle zu überlassen. So motivieren Erfolgsbeispiele Entwicklungswillige, über sich selbst hinauszuwachsen. 

Bemerkenswert: Roger Bannister wollte 1954 eine Meile in weniger als vier Minuten laufen. Das war bis dato niemandem gelungen. Am 6. Mai 1954 überraschte der Brite mit einem neuen Weltrekord. Er schaffte 1.609 Kilometer in 3:59,4 Minuten. Ermutigend ist: Weiteren 37 Läufern gelang es noch in demselben Jahr, die Strecke in weniger als vier Minuten zu meistern.

 

Nehmen und Geben

Selbstbewusste Zeitgenossen bitten um Hilfe. Sie stehen zu ihren Schwächen und sprechen aus, was sie brauchen anstatt sich selbst dafür anzuprangern. Genauso helfen sie anderen dabei, Mankos auszugleichen. Weder bohren sie in Wunden, noch betonen sie ihren eigenen Vorsprung. Sie handeln einfach. 

Achtsame Menschen gewinnen, wenn sie nehmen. Und sie gewinnen, wenn sie geben: nämlich ein Miteinander, das die Potenziale der Beteiligten offenbaren oder einen Austausch hervorbringen kann, die der Sache dienen. Wer sich wertschätzend vernetzt, gestaltet tragende Werte. So kann aus Zusammenarbeit Verbundenheit resultieren, die Menschen berührt und Märkte bewegt.

Nachgedacht: Unternehmen kämpfen um Aufträge und Nachwuchstalente. Werte wie Vertrauen, Wohlwollen und gute Beziehungen werten die Unternehmenskultur auf – und können für Interessenten entscheidend sein. Wie wohlwollend gehen Sie mit sich und anderen um? Vertrauen Sie Ihren Kolleginnen und Mitarbeitern wirklich? Was tun Sie, um anderen und sich selbst vorurteilsfrei zu begegnen?

 

Loslassen und den Fokus neu ausrichten

Angesehene Fach- und Führungskräfte engagieren sich mit Herz und Verstand. Sie punkten im laufenden Business und überzeugen fachlich, wenn sie gegen Wettbewerber pitchen. Das ist gut so. Denn anspruchsvolle Geschäftspartner schätzen innere und äußere Präsenz. 

Starke Charaktere lassen im entscheidenden Augenblick los - etwa, wenn ein Auftrag flöten geht. Sie definieren das Kriterium für ihren Erfolg als Anspruch an sich selbst, alles getan zu haben, was in ihrer Macht steht. So bewahren sie Rückgrat und vermeiden es, sich in eine Opferrolle zu begeben. 

Wichtig: Es geht nicht darum, Akquise geringzuschätzen oder zu vernachlässigen. Es geht viel mehr darum zu akzeptieren, was nicht zu ändern ist und die Energie sinnvoll in neue Perspektiven zu investieren. Dabei hilft: Kopf hoch, aufrichten und tief durchatmen! Denn die äußere Haltung formt den inneren Zustand.

Hand aufs Herz: Blicken Sie zurück auf Ihr Leben. Welche beruflichen oder privaten Veränderungen haben Sie beklagt? Und wie hat sich die Situation danach verändert? Würdigen Sie die spätere Entwicklung, die Sie damals nicht absehen konnten und schreiben Sie auf, wofür Sie dankbar sind. Das stärkt Ihr Bewusstsein dafür, dass Sie nicht alles kontrollieren können und die Chancen trotzdem gut stehen, dass sich neue Türen öffnen.

 

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