Wie wir mit uns selbst umgehen, entscheidet darüber, wie zufrieden wir sind. Menschen, die Altes oder Ungutes loslassen und sich auf ihre Präsenz und mentale Stärke berufen, leben gelassener. Teil 2 meiner 3-teiligen Blogpost-Serie "Impulse zur Selbstreflexion".

Leben Sie im Augenblick

Erfolgsdruck und hohe eigene Ansprüche lassen Selbstständige oder Angestellte beharrlich auf ein Ziel hinarbeiten. Ja, es spornt an, Initiative zu ergreifen, um sich auf einen Zustand in der Zukunft hinzubewegen. Bedenklich ist nur: Wenn Sie ständig um das Soll kreisen, laufen Sie Gefahr, die Gegenwart zu verpassen. Dann geht hier und jetzt gute Energie flöten und Sie verschenken Potenzial.

Halten Sie inne, besinnen Sie sich auf den gegenwärtigen Augenblick. Nutzen Sie diese Bewusstheit als Basis, um vertrauensvoll die nächsten Schritte zu gehen.

Und bewahren Sie sich davor, Ihr Ziel zu starr zu fokussieren. Bleiben Sie wachsam für gute Gelegenheiten und Türen, die sich Ihnen jenseits der Ziellinie öffnen.

 

  • Worauf richte ich meinen Fokus?
  • Wie bewusst nehme ich mich in diesem Moment wahr?
  • Wohin fliegen meine ersten Gedanken, wenn ich den Tag beginne?
  • Welche Morgenroutine hilft mir, bewusst in den Tag zu starten?
  • Wie schließe ich den Tag bewusst ab, um zur Ruhe zu kommen?

 

Sprechen Sie gut mit sich selbst

Wer einen guten inneren Dialog mit sich selbst führt, nimmt Äußerungen anderer nicht so schnell persönlich und stabilisiert innere Stärke.

Wenn Sie gut mit sich selbst kommunizieren, wenden Sie sich auch anderen wertschätzend zu. Wenn Sie sich selbst „hören", schenken Sie auch anderen aufmerksam Gehör und „lesen" ihre Mitmenschen sensibel.

Wie oft zimmern Sie sich schon beim Zuhören gedanklich bereits Antworten oder Konter zurecht? Achten Sie darauf. Wenden Sie sich Ihrem Gegenüber aufmerksam zu. So bauen Sie Brücken vom Ich zum Du und heißen ein gutes Miteinander willkommen, das überdies sachliche Auseinandersetzungen erleichtert.

  • In welche Schubladen stecke ich mich selbst?
  • Wie verhalte ich mich in Gesprächen?
  • Was bedeutet Zuhören für mich?
  • Wie schaffe ich es, mir selbst in meiner Innenschau mehr Raum zu geben?
  • Wie gelingt es mir, bewusster in Kontakt mit meinem Gegenüber zu treten?

 

Folgen Sie guten Beispielen

Der Arbeitsalltag hat oft etwas mit Kräftemessen zu tun. Lassen Sie sich leicht herunterziehen, wenn andere brillant „performen"? In unserer dynamischen Welt legen Ambitionierte die Messlatte besonders hoch. Sind andere erfolgreich, ärgern sie sich. Erkennen Sie in anderen Ihr eigenes Potenzial. Nutzen Sie Erfolgsbeispiele anderer, um Ihre eigene Vorstellungskraft zu entfalten. 

Visionäre folgen „Siegern". Entwickeln auch Sie vor Ihrem inneren Auge ein Bild Ihres Gelingens und manifestieren den Glauben an sich. Richten Sie Ihre Energie auf Ihr Ziel aus, lassen Sie innere Zweifler hinter sich und gehen Sie klar und entschieden vorwärts. 

Schon alleine diese Haltung ist erstrebenswert – ganz unabhängig von dem Ergebnis, das Sie schlussendlich erzielen.

 

Roger Bannister wollte 1954 eine Meile in weniger als vier Minuten laufen. Das war bis dato niemandem gelungen. Am 6. Mai 1954 überraschte der Brite mit einem neuen Weltrekord. Er schaffte 1.609 Kilometer in 3:59,4 Minuten. Ermutigend ist: Weiteren 37 Läufern gelang es noch in demselben Jahr, die Strecke in weniger als vier Minuten zu meistern.

  • In welchen Situationen bin ich enttäuscht, weil andere vermeintlich besser sind?
  • Welchen positiven Beispielen folge ich?

 

Was bewegt Sie im Moment?

Was lässt dich jetzt gerade innehalten?

 

Ich freue mich über Feedback

 

Ihre und Eure 

Susanne Kleiner

 

Lesen Sie auch Teil 1 und erfahren Sie nächste Woche in Teil 3

  • warum Nehmen und Geben sehr gut zusammenpassen,
  • warum Loslassen und vertrauen oft der Schlüssel ist,
  • warum viel entspannter ist, achtsam zu beobachten anstatt zu bewerten.

 

wortwörtlichwirken-Veranstaltungstipp

Mit System Texte verfassen, die zu mir und meinen Zielgruppen passen

Networking: Öffne dich und du öffnest Türen

 

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